Alte Feinde, neue Freunde Seite 2

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Bellarmin und Eví waren in einer auswegslosen Situation. Von allen Seiten stürmten die Gegner heran. “Ich habe bald kein Mana mehr” keuchte der Hexenmeister. Sein Wichtel war schon vor einigen Minuten zu Boden gegangen. Bellarmin ließ einen weiteren Feuerregen auf die Gegnermassen niederprasseln. Lange konnten sich die beiden nicht mehr halten.

Sie kämpften sich einen kleinen Hügel hoch, um von dort oben die Lange besser einschätzen zu können. Das was sie von dort oben zu sehen bekamen, lies Eví einen Moment lang das Blut in den Adern gefrieren. Der Hexer glaubte seinen Augen nicht zu trauen. Wohin er auch schaute, er sah nur Untote.

Inmitten dieser Massen sah er jedoch plötzlich einen Nachtelfdruiden wild um sich schlagen. Der Elf war in seine Bärenform gewechselt und kämpfte sich durch die Gegner. Sieht so aus, sagte Bellarmin, als wenn dort unten jemand Hilfe gebrauchen könnte. Eví nickte, beschwor Ihren Elek und ritt mitten durch die Gegnermassen in Richtung des Druiden. Dieser wiederrum schien auch nicht alleine zu sein. Hinter ihm kämpfe ein Gnom wie besessen gegen die Untoten. Mit zwei langen Schwertern bewaffnet, hielt er dem Druiden den Rücken frei.

Ohne viel Worte griffen die Priesterin und der Hexer wieder in den Kampf ein. Mit vereinten Kräften kämpften sich die vier Helden einen Weg frei. Wir müssen dort drüben zum Haus, die Untoten haben sich bis jetzt nicht dorthin getraut, sagte der Druide. Streitkräfte der Allianz und der Horde liegen auf der anderen Seite des Flusses, murmelte der Gnom, der mittlerweile seine beiden Schwerter gegen Dolche getauscht hatte. Im Moment wissen die aber wohl nicht, ob Sie sich lieber gegenseitig den Kopf einschlagen oder den wahren Feind bekämpfen, raunte der Druide. Eví musste über die Aussage schmunzeln.

Obwohl Ihre Lage sehr Ernst war, konnte Sie sich vorstellen, was in den Köpfen der beiden Anführer vorging. Zu Ihrer Überraschung wehten auf der Allianzseite keine Banner von Stormwind, sondern es waren die Banner der Streitkräfte von Lorderon.

Seit wann hat Lorderon wieder eine Streitmacht, fragte Bellarmin. Eví zuckte mit den Schultern und auch Ihre beiden anderen Begleitern konnten seine Frage nicht beantworten. Seit dem Fall Lorderons waren viele Jahre vergangen. Das ehemalige Königreich war ganz in der Hand der Horde gefallen. Auch wenn es hier und da einige Aussenposten der Allianz gab, konnte die alte Burg nie wieder eingenommen werden. Nun war es die Heimat der Untoten.

***

Dichter Nebel zog durch die Gassen des Kanaldistrikts in Stormwind. Es war noch sehr früh am Morgen. Nur wenige Menschen waren zu dieser Zeit bereits unterwegs um Ihren Geschäften nachzugehen. Eine unscheinbare Gestalt bewegte sich Richtung der großen alten Kathedrale. Es war der Paladin Vanden, der mit seiner Freundin Katriná endlich die Hauptstadt der Allianz erreicht hatte. Beide gingen nun Ihre eigenen Wege nach. Katriná war auf dem Weg zum Magierviertel um Ihrer Zunft Bericht zu erstatten. Der Paladin kannte die Strecke blind.

Während seiner Ausbildung hatte er oft diesen Weg einschlagen müssen. In den letzten Jahren war er allerdings nur noch selten in seiner ehemaligen Heimat. Er schaute Richtung Schloß in dem normalerweise der König wohnte. Die Banner der Allianz waren nicht gehisst und so musste der König wohl ausserhalb von Stormwind unterwegs sein. Der Plattenträger lief gemütlich durch die Gassen. Viel hatte sich hier im Laufe der Zeit nicht verändert. Zwei Stadtwachen kreuzten seinen Weg und salutierten vor dem Paladin. Vanden stand zwar nicht mehr direkt im Dienste des Königreiches und gehörte schon eine lange Zeit nicht mehr einen der vielen Kompanien der Allianz an, aber dennoch kannten ihn viele Soldaten der Stadtgarde von Stormwind. Er erwiderte den Gruß und ging weiter seines Weges.

Katriná erreichte den Turm der Magier, den Hauptsitz Ihrer Zunft. Vor dem Turm saßen ein paar Anwärterinnen in Ihren Lehrlingsroben und diskutierten über Ihre neusten Zaubersprüche. Die kleine Gnomin muste innerlich lachen. Haben wir auch mal so angefangen, waren wir auch so jung und unbekümmert, fragte Sie sich. Es gab bessere Zeiten als heute, dachte Sie und erinnerte sich an ihre jungen Jahre. Sie musste ihre eigene Hauptstadt Gnomeregan verlassen als Thermaplug alles innerhalb des Berges verseuchte. Die Zwerge haben Sie zwar aufgenommen aber eine richtige Heimat konnte man das nicht nennen. Für Ihre Ausbildung zog sie so damals nach Stormwind und hat in den ersten Jahren viele spannende Abenteuer mit Ihren Freunden erlebt. Einige davon hat Sie aus den Augen verloren und nach genau diesen Leuten wollte Sie jetzt suchen.

Sie hoffte Léa im Turm anzutreffen. Sie war immer eine gute Freundin gewesen. Während ihrer Ausbildung hielten die beiden zusammen wie Pech und Schwefel. Nichts konnte Sie trennen und erst als Léa als Ausbilderin nach Stormwind zurückkehrte, trennten sich ihre Wege. Die Magierin war aber nicht die einzige, die Katriná zu finden hoffte. Es gab noch viele andere alte Bekannte die sie wiedertreffen wollte.

Xol, der junge Nachwuchslehrer rieb sich die Augen. Katriná du hier, sagte er. Die Gnomin strahlte als er das immer noch jugendliche Gesicht des Menschen sah. Ja, und wie ich sehe bist du jetzt einer der Lehrer hier für unseren Nachwuchs. Naja, ich stehe erst am Anfang und man bereitet mich ersteinmal richtig vor, antwortete der Magier. Was treibt dich zu mir, fragte Xol.

Nun, sei nicht beleidigt aber ich hoffte anstatt dich auf Léa zu treffen. Xol Gesicht verzog sich zu einer traurigen Mine. Da gibt es etwas, was ich dir erzählen muss Katriná. Vor etwa einem Jahr sind zwei junge Magier mit einer Gruppe Elfen zum Blackrock gezogen um die Aktivitäten der Dunkeleisenzwergen zu beobachten. Als die beiden auch nach einer Woche immer noch nicht zurückgekehrt waren machte sich Léa mit Revan auf dem Weg zum dorthin. Seit dieser Zeit haben wir weder etwas von den beiden Anwärtern gehört noch von unseren Freunden.

Katriná blickte traurig zu Boden. Léa und Revan waren sehr erfahren, hatten die drei doch auch schon Seite an Seite im Blackrock gekämpft aber trotz der vielen Siege gegen die Dunkeleisenzwerge war dieser Felsen mit seinen vielen Höhlen immer noch eine große Gefahr. Selbst als die eigentlichen Herrscher des Berges, Nefarian und Ragnaros besiegt wurden, haben die Kämpfe im Berg nie geendet. Katriná war in einen Zwiespalt geraten. Sollte Sie aufbrechen und Ihre Freunde suchen, während im Osten weiterhin der Krieg tobte.

In Ihrem Kopf entbrannte ein Kampf der Gedanken. Sie kam zu keiner Entscheidung. Xol mein guter, sagte Sie schliesslich, wir müssen unseren Bund reaktivieren. Es gibt zuviele Dinge die geklärt und erledigt werden müssen. Wir brauchen dazu die Hilfe aller Anhänger. Verbreite die Kunde in alle Himmelsrichtungen. Wir treffen uns in einem Monat in der Taverne in Elwynn.

Xol nickte und informierte einen seiner Lakaien das er kurzfristig in die Altstadt zum SI7 gehen müsse. Ich sammel Vanden wieder ein sagte Katriná und verabschiedete sich von dem jungen Magier-Lehrer. Auf dem Weg zur Kathedrale des Lichts machte die Magierin einen Abstecher zur Bank. Dort liess Sie sich Ihr Schliessfach geben und holten einen mittelgroßen Sack aus Netherstoff hervor. Diesen verstaute Sie in Ihren Rucksack. Eilig verliess sie dann die Bank um ihren Weg fortzusetzen. Sie wollte sich so schnell wie möglich mit Vanden treffen.

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RedPepper: Jörg bitte bei mir telefonisch melden danke

Vanden: Japp

JABULANI236: jemand da ?

Eodan: ah sehr nice, ich bin ein Igel :P

Vanden: Japanisches Tiefseemonster

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