Tausendwinter – Das PvP-Gebiet in WotLK

Mit Blick über die gefrorenen Ebenen der großen Drachenöde und die unwirtlichen Weiten der boreanischen Tundra liegt ein Gebiet, welches bei den Bewohnern Nordends als Tausendwinter bekannt ist. Dank seiner abgeschiedenen Lage auf einem hohen Plateau blieb Tausendwinter lange Zeit unberührt. Eisige Winde heulen dort ungehört zwischen den uralten Anlagen der Titanen, welche die Landschaft prägen. Allerdings scheinen die erst kürzlich in Nordend eingetroffenen Streitkräfte von Horde und Allianz das Ende von Tausendwinters langem und friedlichen Schlafs anzukündigen. Das Klirren von Metall und das Dröhnen des Kampfes werden schon bald die stillen Gesänge der Ruinen und ihrer Einsamkeit übertönen.

Reiche Vorräte an elementaren Ressourcen und die strategisch wichtigen Befestigungsanlagen der Titanen machen Tausendwinter zum Mittelpunkt eines verbitterten Tauziehens zwischen Horde und Allianz. Vieles steht auf dem Spiel, und beide Seiten beginnen aufs Neue die unterschiedlichsten Kriegsmaschinen, von Katapulten bis hin zu dampfgetriebenen Belagerungsmaschinen, ins Feld zu schicken. Erfahrt mehr über die Besonderheiten und einzigartigen Herausforderungen dieses neuen Kampfgebiets und bedient euch des Wissens als Waffe, wenn Horde und Allianz inmitten der uralten Ruinen von Tausendwinter aufeinandertreffen.

 

Willkommen in Tausendwinter

 

Tausendwinter, eines der neuen Gebiete Nordends, wird World of Warcraft um eine völlig neue Art des PvPs im Freien bereichern. Tausendwinter hebt sich von bisherigen PvP-Zielen in der Welt, wie zum Beispiel Halaa oder die Geistertürme aus den Wäldern von Terokkar, ab und wurde geschaffen, um Spieler über das gesamte Gebiet hinweg in intensive PvP-Schlachten von bisher nie dagewesenem Ausmaß zu verwickeln.

In Tausendwinter wird ein simples Ziel verfolgt: Es gilt die uralte Titanenfestung am nördlichen Ende des Gebiets zu stürmen. Angreifer müssen alle Kräfte mobilisieren, um die gewaltigen Mauern der Festung und die Verteidigung in den Türmen, die das Innere der Festung bewachen, zu überwinden. Die Verteidiger müssen wiederum auf Belagerungsabwehrfahrzeuge, Verteidigungsgeschütze und ausgezeichnetes Teamwork vertrauen, um nicht die Kontrolle zu verlieren und um zu verhindern, dass die Angreifer die Mauern der Festung durchbrechen.

Viele der Gebäude in Tausendwinter sind zerstörbar, was bedeutet, dass Belagerungsfahrzeuge wie Katapulte diese beschädigen und eventuell gänzlich zerstören können. Ein jedes der zerstörbaren Gebäude verfügt über eine gewisse Menge an “Gesundheit”; sobald diese erschöpft ist, stürzt das Gebäude ein, was entweder den Durchgang ermöglicht oder das Ende der entsprechenden Produktion bedeutet. Die Angreifer können sich lediglich mit Hilfe des Durchbrechens einer Mauer Zugang zur Festung verschaffen, daher ist der clevere Einsatz von Belagerungsfahrzeugen der ausschlaggebende Faktor bei der Einnahme von Tausendwinter.

Sowie Angreifer als auch Verteidiger haben Zugang zu Werkstätten, in welchen Fahrzeuge hergestellt werden, deren Design speziell darauf ausgerichtet ist, beiden Seiten bei der Erfüllung ihrer Ziele zu helfen (seht euch das seitliche Menü für weitere Informationen zu den Fahrzeugen von Tausendwinter an). Jede Seite verfügt über eine begrenzte Anzahl an Fahrzeugplätzen. Jedes Fahrzeug, das ins Schlachtfeld geschickt wird, nimmt einen dieser Plätze ein, allerdings werden nicht alle Spieler sofort Zugriff auf alle Fahrzeuge haben. Um ein Fahrzeug in Betrieb nehmen und steuern zu können, müssen Spieler einen gewissen Rang innehalten. Ränge dienen als Messwert für den Beitrag, den Spieler an der derzeitigen Schlacht geleistet haben. Die Spieler verdienen sich Ränge und gewinnen somit Zugriff auf mächtige Fahrzeuge. Die Ränge werden jedoch nach jeder Schlacht wieder zurückgesetzt

Die Schlacht um Tausendwinter ist zeitlich auf 45 Minuten begrenzt, während dieser die Angreifer die Festung einnehmen müssen. Fällt die Festung oder läuft das Zeitlimit ab, wird eine zweieinhalbstündige Abklingzeit über Tausendwinter verhängt, die es Angreifern und Verteidigern ermöglichen soll, sich neu zu organisieren, ihre Wunden zu heilen und sich auf die neue Runde vorzubereiten. Während dieses kurzzeitigen Waffenstillstands wird die Festung wieder instand gesetzt und die Siegerfraktion kann von den Vorzügen, welche die Kontrolle über Tausendwinter mit sich bringt, profitieren.

Der erste Vorteil für die Siegerfraktion ist ein gebietsweiter Stärkungszauber, der das Schadenspotenzial dieser Fraktion um eine gewisse Prozentzahl erhöht. Da Tausendwinter die Hauptquelle hochstufiger elementarer Ressourcen ist, stellt der Stärkungszauber beim Sammeln dieser kostbaren Vorräte eine große Erleichterung dar. Mittels Kontrolle über Tausendwinter verfügen Spieler auch über die Fähigkeit, Splitter eines Steinbewahrers von Dungeonbossen in Nordend zu sammeln. Diese Splitter können gegen mächtige Waffen und Rüstungen eingetauscht werden. Zu guter Letzt munkelt man noch von einem Titanengewölbe, das unterhalb der Festung liegen soll. Allein der Gedanke an die Schätze, welche dort zu finden sein könnten, versetzt Abenteurer ins Staunen…

  

Wissenswertes zu Tausendwinter

Fahrzeuge: Ob bei Angriff oder Verteidigung, der bestmögliche Einsatz der Fahrzeuge ist der Schlüssel zum Erfolg. Die Zerstörung der Türme, Mauern und schlussendlich des Tors der Festung sollte im Fokus der Angreifer stehen. Für die Verteidiger spielt die Zerstörung der Brücken, feindlichen Werkstätten und natürlich der feindlichen Fahrzeuge eine ausschlaggebende Rolle.

Fabriken: Jede Seite verfügt über eine Anzahl von Fabriken, die Fahrzeuge aussenden können. Allerdings steht jeder Seite nur eine begrenzte Anzahl an Fahrzeugplätzen zur Verfügung, es gilt also die richtigen Entscheidungen zu treffen. Fabriken können zerstört werden und mit jedem Verlust wird die Anzahl der zur Verfügung stehenden Fahrzeugplätze verringert. Man sollte diese Gebäude also stets im Auge behalten!

Mauern: Die Festung ist von dicken Mauern umgeben, doch diese können angegriffen und zerstört werden. Angreifern stellt sich die Frage, ob man die gesamte Angriffskraft auf einen Mauerabschnitt konzentriert (und somit einen direkten Gegenangriff der Verteidigung riskiert) oder strategisch verteilt (und somit den Ablauf des Zeitlimits riskiert). Die Herausforderung der Verteidiger ist es, die Schwachstellen der Mauern genauestens im Auge zu behalten und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, welche die Angreifer in Schach halten.

Geschütze: Glücklicherweise mangelt es der Festung nicht gänzlich an Verteidigungseinrichtungen. Eine Reihe von Geschützen, die oberhalb der Mauern und an anderen strategischen Plätzen angebracht sind, können unachtsame Angreifer außer Gefecht setzen. Es gilt nach Geschützen Ausschau zu halten und sich von diesen, falls es nicht absolut notwendig ist, fernzuhalten. Die Zerstörung der Geschütze sollte, sobald der Angriff auf die Mauern beginnt, an erster Stelle stehen.

Türme: Während der Belagerungsschlacht von Tausendwinter sollten die Verteidiger auch einen Angriff ihrerseits in Betracht ziehen. Für jeden Turm der Angreifer, den es ihnen gelingt zu zerstören, erhalten die Verteidiger Bonusehre. Ein guter Angriff ist in der Tat die beste Verteidigung!

PvP-Markierung: Sobald man Tausendwinter betritt, wird man automatisch für den PvP-Kampf markiert, auch auf PvE-Realms. Möchte man sich nicht am PvP-Kampf beteiligen, kann man entweder den Beginn der relativ ruhigen Abklingzeit abwarten oder sich völlig von diesem Gebiet fernhalten.

Friedhöfe: Die Friedhöfe in Tausendwinter beruhen auf dem gleichen Prinzip wie die Friedhöfe in Schlachtfeldern

 

 

1 Kommentar zu „Tausendwinter – Das PvP-Gebiet in WotLK“

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Vanden: Wir sind wieder hier... in unserem Revier...

Claudia: Ich bin wieder da :D

Galinda: Aber Caaaaaarrrrlllll

Vanden: Wir sind keine Freaks... :p

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